Google findet Eiderstede nicht (mehr)

Mmh, das habe ich nun davon, wenn ich noch am Wochenende groß erzähle, dass man einfach nur bei Google nach Eiderstede suchen muss um auf meine Homepage zu kommen. Pustekuchen!

Warum das so ist, erschließt sich mir allerdings nicht. Vielleicht liegt es an der Weiterleitung (301) der Kategorie E-Learning auf mein neues E-Learning-Blog... Schauen mer mal, was passiert, wenn ich die Weiterleitung weider rausnehme.

Kommentare

Das ist kein Verlust!

Das ist kein Verlust!

Mmh, mmh. Was soll ich mit so

Mmh, mmh. Was soll ich mit so einem Kommentar anfangen? Okay, flugs einmal fakten-fiktion angesurft – mmh, mmh. Dann mal Blogg.de befragt – mmh, mmh.

Anscheinend warst du unterwegs durch die Blogosphäre zum Thema SSW und dem Wahlausgang in Schleswig-Holstein. Ich vermute mal, dir sagt meine Einschätzung zur CDU und ihren Umgang mit dem Wahlergebnis in Schleswig-Holstein nicht zu. Wenn das der Fall ist, dann freue ich mich über deine Sicht der Dinge hier.

Übrigens, nun hat auch Angela Merkel die chauvinistische Karte ausgespielt. In einem Interview mit dem Deutschlandfunk sagte sie unter anderem:

Und es ist dann schon etwas komisch, wenn der Mehrheitswille für zum Beispiel ein gegliedertes Schulsystem - das Schulsystem hat ja eine große Rolle im Wahlkampf gespielt - nicht zum tragen kommt, weil eine Minderheit, die ihre eigene Schulpolitik machen darf so wie sie das möchte, die Schulpolitik des gesamten Landes in eine ganz andere Richtung verkehrt.

Es ist ja immer so in Auseinandersetzungen, dass man versucht auf eine andere Diskussionsebene auszuweichen, wenn einem die Argumente ausgehen. Der SSW ist eine Partei, die jeder wählen darf. Und der SSW setzt sich natürlich besonders für die dänischen Minderheit und die Friesen ein. Beim SSW handelt es sich aber auch um eine ordentliche, eine deutsche Partei, mit zum Beispiel ganz genauen Vorstellungen, wie eine vernünftige Bildungspolitik in Schleswig-Holstein auszusehen hat. Merkel aber versucht den Eindruck zu erwecken, als handel es sich beim SSW um eine obskure fremdländische Gruppierung, die uns Deutschen hier ihre Kultur aufzwingen will.

Wie ich schon in meinem Kommentar zum Wahlausgang schrieb, zeigt das Wahlergebnis vor allem eins: Die beiden großen Parteien konnten den Wählern keine überzeugenden Lösungen zur Bewältigung der Probleme anbieten. Das Ergebnis: Weder Rot-Grün noch Schwarz-Gelb haben eine eigene Mehrheit, sind immer vom SSW abhängig. Und der SSW ist nunmal eine Partei, und von einer Partei erwarte ich schlicht und ergreifend, dass sie Politik macht. Für Nicht-Schleswig-Holsteiner mag es vielleicht neu sein: Der SSW und die CDU standen sich politisch noch nie sehr nahe.